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Bluthochdruck: Ursachen, Symptome und Behandlung

Bluthochdruck, auch als Hypertonie bekannt, ist ein ernstes medizinisches Problem und zählt zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland.1 In diesem Artikel werden wir die Ursachen, Symptome und Risikofaktoren von Bluthochdruck betrachten sowie verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, Therapie und Ernährungsumstellungen untersuchen. 

Unser Ziel ist es, Ihnen nützliche Informationen und eine umfassende Übersicht über dieses Thema zu bieten, damit Sie Ihren Bluthochdruck senken und Ihre Herzgesundheit verbessern können.

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Ärztin misst Puls von Patient und hört Herzschlag ab

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bluthochdruck ist eine verbreitete Erkrankung mit ernsthaften Gesundheitsrisiken, verursacht durch genetische Faktoren und Lebensstil.
  • Frühzeitige Diagnose und Behandlung durch Medikamente und Anpassungen im Lebensstil sind entscheidend, um Folgeerkrankungen zu verhindern.
  • Regelmäßige Blutdruckmessungen und gesundheitsbewusstes Verhalten sind für die Prävention und Kontrolle von Hypertonie unerlässlich.

Was ist Bluthochdruck?

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist eine häufige Erkrankung, von der viele Menschen weltweit betroffen sind. Bei dieser Krankheit liegen die Bluthochdruck Werte dauerhaft über 140/90 mmHg.2 

Aber was bedeutet das eigentlich? 

Der Blutdruck wird in zwei Werten ausgedrückt: dem systolischen Blutdruck und dem diastolischen Druck.3 Der systolische Druck (der erste Wert) zeigt den maximalen Druck an, der in den Arterien herrscht, wenn das Herz sich zusammenzieht und das Blut in den Körper pumpt. Der diastolische Druck (der zweite Wert) hingegen gibt den minimalen Druck wieder, der zwischen zwei Herzschlägen besteht, wenn sich das Herz entspannt und mit frischem Blut füllt.

Bluthochdruck Ursachen

Ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Bluthochdruck ist die erbliche Veranlagung.4 Wenn Eltern oder Geschwister an Hypertonie leiden, besteht ein höheres Risiko, selbst daran zu erkranken. 

Auch das Alter spielt eine Rolle: Je älter man wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich ein hoher Blutdruck entwickelt.5 Eine ungesunde Lebensweise kann ebenfalls zu Bluthochdruck führen. Eine unausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Salz kann den Blutdruck erhöhen. Übergewicht und Bewegungsmangel sind weitere Faktoren, die das Risiko für Hypertonie erhöhen. 

Es ist wichtig, die Ursachen von Bluthochdruck zu kennen, um geeignete Behandlungsmaßnahmen ergreifen zu können. Denn die Therapie zielt darauf ab, den Blutdruck zu senken und das Risiko von Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verringern. Dazu jedoch mehr im weiteren Verlauf des Artikels.

Symptome und Anzeichen von Bluthochdruck

Bluthochdruck Symptome und Anzeichen können vielfältig sein und variieren von Person zu Person. Oft treten jedoch keine offensichtlichen Symptome auf, weshalb diese Krankheit oft als "stiller Killer" bezeichnet wird. Folgende Symptome können auftreten6:

  • Kopfschmerzen, insbesondere am Morgen oder abends
  • Schwindelgefühle oder Benommenheit, mit Geichgewichtsproblemen
  • Sehstörungen wie verschwommenes Sehen oder Veränderungen im peripheren Sichtfeld
  • Nasenbluten
  • Kurzatmigkeit bei Belastung
  • Ohrensausen oder ein Pulsieren in den Ohren
  • Brustschmerz oder Angina pectoris
  • Herzklopfen oder unregelmäßiger Herzschlag
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Unruhegefühl und erhöhte Nervosität
  • Übelkeit oder Erbrechen

Wichtig ist, dass das Vorhandensein dieser Symptome nicht unbedingt bedeutet, dass man Bluthochdruck hat, da viele dieser Anzeichen auch bei anderen Zuständen auftreten können. Umgekehrt bedeutet das Fehlen dieser Symptome nicht, dass man keinen Bluthochdruck hat.

Eine ärztliche Untersuchung mit Blutdruckmessung ist der einzige Weg, um festzustellen, ob tatsächlich Bluthochdruck vorliegt.
Weitere Informationen zur Messung des Blutdrucks finden Sie hier.

Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung von Bluthochdruck ist entscheidend, um das Risiko von Komplikationen wie Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu reduzieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Blutdruck bei Patienten mit Bluthochdruck zu senken7:

  • Eine häufig verwendete Methode ist die medikamentöse Bluthochdruck Therapie, bei der spezielle Medikamente eingesetzt werden, um den Blutdruck zu regulieren. Diese Medikamente wirken entweder direkt auf die Blutgefäße oder beeinflussen das Hormonsystem, das den Blutdruck kontrolliert.
  • Ein Beispiel für Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck sind ACE-Hemmer. Diese Medikamente blockieren ein Enzym im Körper, das dazu führt, dass sich die Blutgefäße verengen und somit den Blutdruck erhöht. Durch die Einnahme von ACE-Hemmern können die Blutgefäße entspannt und geweitet werden, was zu einer Senkung des Blutdrucks führt.
  • Beta-Blocker sind eine andere Gruppe von Medikamenten, die bei der Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden können. Sie wirken auf das Herz und reduzieren die Herzfrequenz sowie die Kraft der Herzkontraktionen. Dadurch wird der Druck in den Gefäßen gesenkt und das Risiko für Komplikationen verringert.
  • Darüber hinaus gibt es auch Calciumantagonisten, die den Einstrom von Calcium in bestimmte Zellen blockieren und dadurch zu einer Entspannung der Gefäßmuskulatur führen. Dies wiederum hat eine Senkung des Blutdrucks zur Folge.

Neben den Bluthochdruck Medikamenten gibt es auch nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Senkung des Blutdrucks. 

Nicht-medikamentöse Maßnahmen zur Senkung des Blutdrucks

Zur Vorbeugung und Therapie von Bluthochdruck sind nicht-medikamentöse Maßnahmen unerlässlich. Sie umfassen eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie Anpassungen im Lebensstil zur Stressreduktion und Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum.8 

Die DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension), die reich an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten und arm an Salz ist, kann den Blutdruck effektiv senken.9

Körperliche Betätigungen wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren stärken das Herz-Kreislauf-System und unterstützen bei Übergewicht die Gewichtsreduktion, was ebenfalls drucksenkend wirkt.

Stressmanagement und ausreichender Schlaf tragen zur Vermeidung von Bluthochdruck und zur generellen Blutdruckkontrolle bei.

Rauchverzicht und mäßiger Alkoholkonsum verhindern Gefäßveränderungen, die den Blutdruck erhöhen könnten. 

Indem man aktive Schritte zur Verbesserung des Lebensstils unternimmt, kann man sein Risiko für Hypertoniekomplikationen senken und die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems fördern. Diese Maßnahmen bilden einen integralen Bestandteil der Prävention und müssen in enger Absprache mit medizinischen Fachkräften durchgeführt werden, um eine optimale Blutdruckkontrolle zu erreichen.

Lesen Sie auch: Natürlich den Blutdruck senken: 7 Tipps mit Hausmitteln und Lebensmitteln, die sofort wirken

Risiken bei unbehandeltem Bluthochdruck

Es ist wichtig, die möglichen Folgen von unbehandeltem Bluthochdruck zu kennen, um die Bedeutung der rechtzeitigen Behandlung und Kontrolle zu verstehen.10

Eine der Hauptkomplikationen im Zusammenhang mit unbehandeltem oder unkontrolliertem Bluthochdruck ist das erhöhte Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hoher Blutdruck belastet das Herz und erhöht somit das Risiko für Herzerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Die dauerhafte Belastung des Herzens kann zu einer Verdickung der Herzmuskulatur führen, was die Pumpfunktion beeinträchtigt. 

Neben den Auswirkungen auf das Herz können unbehandelter Bluthochdruck auch andere Organe schädigen. Hoher Druck in den Arterien kann zu Nierenschäden führen und das Risiko für Nierenversagen erhöhen. Darüber hinaus besteht ein höheres Risiko für Augenerkrankungen wie Retinopathie oder sogar Sehverlust. 

Es ist auch wichtig zu beachten, dass unbehandelter oder unkontrollierter Bluthochdruck oft asymptomatisch sein kann. Viele Menschen sind sich daher nicht bewusst, dass sie an dieser Erkrankung leiden könnten. Dies unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Blutdruckmessungen und der rechtzeitigen ärztlichen Behandlung.

Häufige Fragen

Mögliche Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Kurzatmigkeit oder Nierenprobleme sind jedoch nicht spezifisch und können auch bei anderen Erkrankungen auftreten. 

Daher ist die regelmäßige Messung des Blutdrucks und bei Bedarf das Aufsuchen eines Arztes wichtig. Zur Früherkennung und Behandlung von Hypertonie tragen neben Vorsorgeuntersuchungen ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, Bewegung und Stressreduzierung bei.

Bluthochdruck kann durch Arterienverengung aufgrund von Plaquebildung, hohen Salzkonsum, genetische Veranlagung, Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, mangelnde Bewegung und Rauchen sowie durch bestimmte medizinische Zustände wie Diabetes verursacht werden. Männer sind häufiger betroffen, und das Risiko steigt mit dem Alter. Da Hypertonie oft symptomfrei bleibt, ist regelmäßiges Blutdruckmessen und ein gesunder Lebensstil wichtig zur Prävention.

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