Starke Gelenke

Starke Gelenke – starker Bewegungsapparat

Gehen, Heben, Springen oder Laufen – wir könnten keine einzige dieser Bewegungen ausführen, hätten wir nicht unsere Gelenke. Ständig sind sie im Einsatz – meistens ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind.

Der Mensch besitzt in etwa 200 Gelenke. Sie stellen die Verbindung zwischen zwei Knochen her und schaffen damit auch die Voraussetzung für unsere Beweglichkeit. Sie machen erst möglich, dass wir unser Knie beugen, unseren Arm abwinkeln oder mit den Händen greifen können. Gelenke schenken uns eine hohe Beweglichkeit – doch auch noch etwas ganz anderes Wichtiges: optimale Stabilität für uns und unseren Körper.

Vater mit Kind auf dem Rücken
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Hier sind starke Gelenke gefragt

Das Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Bändern

Arzt zeigt den Aufbau des Gelenks
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Muskel, Sehnen und Bänder arbeiten zusammen

Gelenke und Muskulatur sind gute Partner und direkt aufeinander angewiesen: Nur wenn die Muskulatur kräftig ist, kann sie das Gelenk auch ausreichend stützen und stabilisieren. Über Sehnen, kräftige Bindegewebsstränge, sind die Muskeln mit dem Knochen verbunden. An stark beanspruchten Stellen, wie im Bereich der Hand, liegen die Sehnen zum Schutz in einer Art Kanal, den Sehnenscheiden.

Auch die Bänder bestehen aus festem Bindegewebe. Sie verbinden die Knochen direkt miteinander. Im Gegensatz zu den Muskeln sind die Bänder starr und lassen sich nicht zusammenziehen. Sie schränken die Beweglichkeit ein und begrenzen den Bewegungsspielraum, um das Gelenk vor Verrenkungen und schädlichen Bewegungen zu schützen.

Wie ist ein Gelenk überhaupt aufgebaut?

Im Prinzip sind alle Gelenke ähnlich: Jedes besteht aus einem (gewölbten) Gelenkkopf und einer (ausgehöhlten) Gelenkpfanne. Im Idealfall sind Form und Position der beiden Gelenkanteile exakt aufeinander abgestimmt und angepasst  wie im Falle des Hüftgelenks. Zwar unterscheiden sich einzelne Gelenke in ihrer Form und Funktion, doch weisen sie immer die gleichen Strukturen auf.

Im engeren Sinn besteht es aus drei Bestandteilen: Gelenkkapsel, Gelenkhöhle mit Gelenkschmiere, Gelenkfläche mit Knorpel. Aber auch die Strukturen um das eigentliche Gelenk sind wichtig, schließlich ist Bewegung ein Gemeinschaftswerk von Bändern, Muskeln, Sehnen und Gelenk. Sie bilden eine funktionelle Einheit.

Querschnitt eines Gelenks
Aufbau eines Gelenks

Gelenkkapsel

Die Gelenkkapsel umschließt Gelenke von außen wie eine Manschette und verleiht ihnen dadurch Schutz und Stabilität. Die äußere Schicht der Kapsel besteht aus festem Bindegewebe und Fasern, sie verbindet die Knochen miteinander. Die innere Schicht ist die Gelenkinnenhaut.

Gelenkspalt/Gelenkhöhle mit Gelenkschmiere

Die Gelenkinnenhaut kleidet die Innenhaut der Gelenkkapsel aus und sondert die Gelenkschmiere bzw. Gelenkflüssigkeit (medizinisch: Synovia) in die Gelenkhöhle ab. Die Gelenkschmiere ähnelt in etwa rohem Eiweiß. Sie ist zäh, wenn das Gelenk ruht und wird dünnflüssig, sobald das Gelenk bewegt wird. Für gewöhnlich ist gerade so viel Gelenkflüssigkeit vorhanden, damit die Gelenkflächen in der Gelenkhöhle sehr dünn damit überzogen sind und bei Reibung geschützt sind. Die Gelenkflüssigkeit sorgt aber nicht nur für optimale Gleitfähigkeit des Gelenks, sie ernährt auch den Knorpel mit wichtigen Nährstoffen, z.B. mit Mineralstoffen und Aminosäuren.

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