Müdigkeit und Erschöpfung

Erschöpfung als Folge von andauerndem Stress und übermäßiger Belastung

Müdigkeit, Erschöpfung, ständiges Gähnen, keine rechte Motivation, den Tag zu beginnen? So etwas kennt nun wirklich jeder von uns. Wenn wir in eine solche Stresssituation geraten, stellen sich alle Körperfunktionen auf einen erhöhten Energiebedarf ein. In der Regel verläuft die Stresssituation immer nach dem gleichen Schema.

Keine Motivation, den Tag zu beginnen?

Erschöpfte Frau liegt mit Kopf auf Tastatur
Erschöpfung im Job

Die vier Stressphasen

Frau mit Migräne, die auf ihre Ernährung achtet, sitzt am Tisch mit ihrem Mann und serviert das Essen.
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Bei Migräne sollten Sie auf Ihre Ernährung achten.
  1. Alarmphase: Stress kommt auf und sorgt für die Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Noradrenalin, die Herzfrequenz steigt.
  2. Anpassungsphase: Die Atmung vertieft sich und erhöht die Sauerstoffaufnahme. Mehr freie Radikale werden gebildet.
  3. Erschöpfungsphase: Die Energiereserven sind aufgebraucht, der Erschöpfungszustand stellt sich ein.
  4. Regeneration: Der Körper erholt sich in Pausen oder während ausgleichender Tätigkeiten, die wir außerhalb unserer Verpflichtungen machen. Energiereserven werden durch gesunde Mahlzeiten oder durch eine gezielte Mikronährstoffeinnahme wieder aufgefüllt.

Fehlende Regeneration

Stress ist also eigentlich etwas Natürliches und nicht weiter gefährdend für uns und unseren Körper.

Doch bei manchen Menschen verlaufen Stressphasen anders:
Die Regeneration fehlt und die Erschöpfung beginnt, sich regelrecht lähmend auf das ganze Leben auszuwirken, sogar chronisch zu werden.

Gängige Symptome können hier beispielsweise akute Muskel- oder Spannungskopfschmerzen, Benommenheit, Schlafstörungen oder Reizbarkeit sein.

Frau mit Zettel auf der Stirn: OUT OF ORDER! schielt nach oben und impliziert, dass sie nciht mehr kann. Wie hoch ist Ihr persönlicher Stressfaktor?
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Wie hoch ist Ihr Stressfaktor?

Stressbedingte Erschöpfung

In diesem Zusammenhang steht auch das Burn-out-Syndrom (physischer und psychischer Erschöpfungszustand, der durch anhaltende Belastung und Überforderung entsteht).

Hauptsymptome sind lähmende geistige und körperliche Erschöpfung sowie Müdigkeit.

Doch auch andere Begleiterscheinungen sind gängig: beispielsweise Einschränkungen der Konzentration, Hals-, Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen, Herzklopfen oder Herzrasen in Kombination mit oder ohne Herzrhythmusstörungen, Atem- und Schlafstörungen, Gewichtsveränderungen, auftretende Allergien, Reizdarm, Schwindel, Angststörungen und Depressionen.

Oftmals sind diese vielfältigen Symptome auch schwer zu diagnostizieren. Denn Erschöpfung ist im Allgemeinen zwar ein Alltagsphänomen, wird aber selten als ernsthafte Erkrankung wahrgenommen.

In der Medizin nimmt man an, dass eine Schwächung bzw. eine chronische Aktivierung des Immunsystems die Ursache für typische Erschöpfungszustände ist.

Das heißt, dass das Zusammenspiel zwischen Immunsystem, Nervensystem und Hormonsystem in irgendeiner Form aus den Fugen geraten ist. Auch metabolische Störungen bzw. Stoffwechselstörungen (wie z.B. Diabetes, Nahrungsmittelunverträglichkeiten) gehen ebenso mit Begleiterscheinungen wie Erschöpfung und Müdigkeit einher.

Selbst wenn sich Erkrankte schonen oder schlafen, tritt oftmals keine Besserung ein. Insgesamt beeinträchtigen diese nur schwer voneinander abgrenzbaren Krankheitsbilder die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen erheblich.

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