Wie Migräne Ihr Gehirn verändert

Jeder weiß, dass Migräne Schmerzen verursacht und den Alltag einschränkt. Aber das ist nicht alles, was Migräne mit sich bringt. Eine zunehmende Anzahl von Studien zeigt, dass jeder Migräneanfall tatsächlich unser Gehirn verändert.

Modernste Bildverarbeitungstechnologie ermöglicht eine neue Art, das Gehirn zu erforschen. Diese Bildverarbeitungsmethode hat Unterschiede zwischen Gehirnen von Menschen mit und ohne Migräneleiden zum Vorschein gebracht. Vieles dieser Forschungsarbeit hat sich auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Migräne und Schlaganfallrisiko konzentriert. Allerdings hat die Forschungsarbeit auch strukturelle Unterschiede im Gehirn festgestellt, die im Laufe der Zeit mit den Migräneanfällen zuzunehmen scheinen.

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Gewitter im Kopf - Gefühl bei Migräne
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Gewitter im Kopf

Ein übermäßig reizbares Gehirn

Um Jahre der Forschung mit den einfachsten Begriffen zusammenzufassen: Wiederholte Migräneanfälle scheinen das Gehirn übermäßig reizempfindlich zu machen. Beispielsweise ein Schmerzniveau, das die meisten Menschen als gering empfinden würden, könnte von einem Migräneleidenden als intensiv eingestuft werden.

Von unseren Sinneswahrnehmungen und Gefühlen über das Erinnerungsvermögen bis zur Wahrnehmung und Hormonbildung, scheint praktisch jeder Bereich des Gehirns vor strukturellen Veränderungen, die von Migräneanfällen verursacht werden, geschützt werden zu müssen. Im Hypothalamus, zum Beispiel, kann Reizüberempfindlichkeit Übelkeit und Erbrechen, verstopfte Nase, Gelüste, Durst, Müdigkeit und andere Reaktionen, die gewöhnlich mit Migräne assoziiert werden, auslösen.

Mit jedem Anfall wird das Gehirn noch empfindlicher

Im Laufe der Zeit scheinen strukturelle Veränderungen im Gehirn voranzuschreiten. Je häufiger Sie Migräne haben und umso intensiver diese ist, umso empfindlicher werden Ihre Gehirnschaltkreise. Dies verändert Ihre Wahrnehmung der Umgebung (physisch und emotional) und zwar immer und nicht nur während der Migräneanfälle.

Es könnte zum Beispiel sein, dass Sie empfindlich auf Licht reagieren. Ihr allgemeines Schmerzempfinden könnte sich, nicht nur bei Migräne, verstärken.

Gute Nachrichten:

Während unser Gehirn mit jedem Migräneanfall immer stärker sensibilisiert wird, zeigt sich nicht, dass das Gehirn von Migräneleidenden schneller altert oder dass das Migräneleiden im Zusammenhang mit Demenz oder der Alzheimer-Krankheit steht. Trotzdem will niemand, dass wiederholte Migräneanfälle funktionelle Veränderungen verursachen, die Stress vergrößern, Schmerzen verstärken und die Konzentration beeinträchtigen.

Die gute Nachricht ist, dass einige Migräneforscher vermuten, dass die Verminderung der Häufigkeit oder Stärke der Migräneanfälle einige dieser strukturellen Veränderungen im Gehirn möglicherweise auflösen.

Was ist die unmittelbare Erkenntnis? Es ist etwas, das wir bereits kennen: Migräne vorbeugen ist sowohl für die Lebensqualität jetzt, wie auch für eine bessere Gesundheit in Zukunft wichtig.

News: Migravent von Experten empfohlen!

Migravent zur Migräneprophylaxe

Migravent mit der hochdosierten Kombination aus Magnesium, Riboflavin (Vitamin B2) und Coenzym Q10 wird zur Migräneprophylaxe empfohlen.

Quelle: Leitlinien der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschafft (DMKG) und der deutschen Gesellschaft für Neurologie, 2018.

Klinische Studie bestätigt Wirksamkeit von Migravent bei Migräne
© George Doyle – Getty Images
Studie bestätigt Wirksamkeit von Migravent bei Migräne

Positive Klinische Studie

Studie bestätigt Wirksamkeit von Migravent bei Migräne.

Lesen Sie hier die Testergebnisse >>

Gaul et al.: Improvement of migraine symptoms with a proprietary supplement containing riboflavin, magnesium and Q10: a randomized, placebo-controlled, double-blind, multicenter trial, The Journal of Headache and Pain (2015) 16:32

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